Das Randschichthärten mit Hochleistungs-Diodenlaser ist in der industriellen Fertigung und im Werkzeugbau immer stärker gefragt. Der Laserstrahl erwärmt dabei kurzzeitig, lokal begrenzt, den oberen Bereich des Werkstoffs. Das führt zur Homogenisierung der Kohlenstoffverteilung (Austenitisierung). Bewegt sich der Laser weiter, kühlt das Material schnell ab und es entsteht ein sehr hartes Metallgefüge - Martensit. Durch die präzise eingebrachte Energie unterliegt das Bauteil einer vergleichsweise geringen Wärmebeeinflussung. Dadurch ist der Verzug bei diesem Verfahren minimal, Nacharbeiten sind kaum notwendig oder entfallen komplett.

Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei vielfältig. Für Werkzeug-, Getriebe- und Motorenbauer, im Sondermaschinen, Automobil- und Flugzeugbau, in der Feinwerktechnik oder auch für Forschungseinrichtungen kommt das Laserhärten zum Einsatz. 


Fakten

  • max. 6 m Länge

  • Härtbarer Werkstoff muss vorliegen

  • bis 12 Tonnen Teilegewicht

Vorteile

  • geringer Verzug bei maximaler Festigkeit

  • keine Abschreckmedien erforderlich

  • hohe geometrische Flexibilität

  • Ressourcenschonend

  • gleichmäßige Oberflächenhärte

  • Zäher Werkstoffkern in Verbindung mit hoher Verschleißbeständigkeit

Ihre Ansprechpartner

Igor Dr. Burlacov

Leiter Laserbearbeitung / chemotherm. Behandlungsverfahren

Marco Teuchert

Vertrieb/Kundenbetreuung

Silvio Wagner

Projektingenieur

Flexible Härtespuren aufgrund eines leistungsfähigen Diodenlasers

Konturgetreue Wärmebehandlung

Partielle Wärmebehandlung komplizierter Maschinenbauteile

Kreation:  599media GmbH